Über Uns

Aktionsbrauerei Hanno Dähne

Historie

Angefangen hat alles mit einem Buch von Jean Pütz über selbstgebrautes Bier. Mit einfachen Mitteln, z.B. über einen umgedrehten Stuhl gespannte Babywindel, wohlbemerkt unbenutzt, als Filter. Nachdem ich Mutterns Küchenmaschine beim Mahlen geschrottet habe und mehrmals die Küche für Stunden blockiert wurde, musste ich zum Brauen in den Keller ziehen. Daher rührt auch der Begriff Kellerbier.

Es folgte eine lange Phase des Ausprobierens, unterschiedliche Rezepte wurden im Freundeskreis gekostet.

Nachdem die Ergebnisse immer ansprechender wurden, war es an der Zeit, die Chargen von 10ltr. pro Sud zu erhöhen.

Denn so schön das Hobby auch ist, ein Tag geht für den gesamten Brauvorgang schon drauf.

Durch meine berufliche Qualifikation war ich in der Lage Gerätschaften zu entwickeln, die den gesamten Prozess automatisierten.

Somit sind wir jetzt in der Lage größere Sude in gleicher Qualität wirtschaftlich zu brauen.

2006 stand der Umzug in das neue Gebäude an, welches zur Bierproduktion optimal ausgelegt wurde.

Im  Jahr 2009 konnten wir alle gesetzlichen Auflagen erfüllen und offiziell das Gewerbe anmelden.

Das Hauptzollamt Dortmund freute sich am 10. Dezember 2009 über eine von uns überwiesene Biersteuer in Höhe von 4,41 €.

Nach weiteren technischen Verbesserungen, die wohl nie abgeschlossen  sein werden, hieß es, das Bier über den weiteren Bekanntenkreis hinaus zu promoten.

Es entstand diese Homepage, es war an der Zeit Visitenkarten und Flyer drucken zu lassen. Der eigene Fuhrpark wurde zum Werbeträger.

Der Bierverkauf lief bei Burghard Klein auf der Cranger Kirmes im Hinterhof der Hauptstr.412 an.

Zur Zeltwoche vom Zirkus Schnick Schnack sind wir froh, den Förderverein mit unserer Bierspende unterstützen zu können.

Für weitere Anfragen für Veranstaltungen zu caritativen Zwecken stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Unser Ziel ist es, eine Biermarke in Herne zu etablieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Brauvorgang

Mit der selbstkonstruierten elektrischen Mühle werden die unterschiedlichen Malzsorten geschrotet.

Im Maischbottich wird die Maische auf unterschiedliche Temperaturstufen erhitzt.

Das geschieht beim Dekoktionsverfahren, welches wir bevorzugt für dunkle kräftige Biere anwenden, durch das zubrühen von Teilmaischen.

Ein weiteres Verfahren ist die Infusion. Sollen nur die feinen Geschmacksaromen im Malz gelöst werden, zum Beispiel beim Pils, wenden wir dieses Verfahren an.

Durch die Variation von Rastzeiten und Temperatur werden mehr oder weniger vergärbare Zucker umgewandelt und das Bier wird von herb bis süffig  ausfallen.

Nach der Maischarbeit wird über einem speziellen Läuterboden (Edelstahlsieb) die Würze aus der Maische gewaschen.

Als Abfallprodukt bleibt der Treberkuchen übrig, über den sich unsere Hühner stürzen.

Die Würze wird ca 70 min gekocht und mit dem Hopfen versetzt, der die nötige Bitterung und Haltbarkeit des Bieres ausmacht.

Unser Sud wird anschließend nicht gefiltert sondern nur durch Sedimentation geklärt und ist somit naturtrüb.

Entsprechend der verwendeten Hefe, untergärig bei 9°-11°C obergärig bei 14°-18°C, wird das Bier thermostatgesteuert vergoren.

In Abhängigkeit des zu erzielenden Kohlensäuregehalts, wird kurz vor Ende der Gärung mehr oder weniger früh das Bier in Flaschen abgefüllt. Im geschlossenen Behälter entsteht die notwendige Kohlensäure. Diese Methode nennt sich Flaschengärung, zu erkennen an der am Boden sedimentierten Hefe. Eine weitere von uns angewandte Abfüllung geschieht in Fässer. Hier wird der Kohlensäuregehalt über einen Spundapparat (Überdruckventil) eingestellt.

Nach weiteren 2 Wochen kühler Lagerung ist das Bier reif und wird einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. Dies geschieht durch ein Saufgelage im Freundeskreis.